NaturheilPraxis in Tanzania


Auf Einladung von Bischof Lupaa engagiere ich mich in der Anglikanischen Kirche in Zentral Tanzania (Manyoni - Itigi). Meine Behandlungen finden in der Sakristei der Kirche statt. 

Schon am frühen Morgen vor acht Uhr haben sich Patienten vor der Sakristei der Kirche in Itigi, Tanzania, versammelt und warten geduldig auf mich. Sie haben im Gottesdienst von meinem Besuch gehört und sind sehr froh, dass ich ihnen eine kostenlose homöopathische Behandlung anbiete. Das Krankenhaus können sie sich nicht leisten. Wenn ich am Mittag in der vollen Hitze eine Pause mache, werden es noch viel mehr sein. Dann werden hier die Mütter mit den kleinen Kindern sitzen, die am frühen Morgen noch ihre Hausarbeit erledigen müssen. So geht es weiter bis in die Dunkelheit. Wer nicht am ersten Tag an die Reihe kommt, versucht es am nächsten Tag noch einmal.  Manche haben weite Wege hinter sich gebracht. Unter ihnen sind Christen, die ich aus den Gottesdiensten kenne, aber auch Moslems und solche, die keiner Kirche angehören. 

 

Ich konnte nicht lange genug bleiben, um alle zu behandeln, obwohl viele weite Wege unternommen und Tage  gewartet haben.Ich habe versprochen, wiederzukommen. Das möchte ich unbedingt wahr machen. Im Moment ist mir nur möglich, meine Patienten ein paar Wochen zu behandeln und dann wieder zurück nach Deutschland zu fahren. Das liegt auch an der extremen Trockenheit und Armut der Region. 

 

Darum möchte ich auf dieser Homepage mein Wissen über Naturheilkunde weitergeben. Ich habe es selbst übernommen aus einer langen Tradition christlicher Naturheilkunde in Deutschland und von  vielen Menschen auf der Welt, die sich einsetzen im Dienst am kranken Menschen besonders in armen Ländern.

 

Oft genügt ein einfacher Platz im Schatten draußen für eine Behandlung.
Oft genügt ein einfacher Platz im Schatten draußen für eine Behandlung.