Christus Medicus

dargestellt an den Bildtafeln des Codex Lucca

In einer Zeit des technischen Fortschritts erscheint eine alte Klosterheilkunde und ein "Christus medicus" wie ein Relikt aus einer anderen Welt. Gott interessiert sich nicht nur für die Seele, sondern auch für die "kleinen Nöte" der Menschen. Er hat seiner Kirche eine ganz wunderbare Naturheilkunde geschenkt, nur dass wir sie nicht mehr kennen. 

Einen Leitfaden der Klostermedizin bildet "Liber Divinorum Operum" von Hildegard von Bingen (1098 - 1179). Das schriftliche Werk wird illustriert von den Bildtafeln des Codex Lucca. Auf dieser Seite sollen diese alten Bilder wieder ihrer ursprünglichen Bedeutung zugeführt werden und uns die alte Klostermedizin erklären. 

Stellt man sie in den Kontext der alternativen Medizin, entdeckt man eine alte holistische Homöopathie im Kontext der Chinesischen Medizin und Ayurveda. Sie ist billig, kommt  ohne technische Hilfsmittel aus und erweist sich als sehr hilfreich in armen Ländern.

Auch wenn es für den Menschen unserer Zeit nicht einfach ist, sich in ihre Denkweise hineinzuversetzen, soll hier doch versucht werden, sie in den Kontext moderner Homöopathie und Komplementärmedizin zu stellen. 




 Die Liebe (Caritas) ist in allem verborgen

Sie bewirkt alles: 

wunderbar die Welt über den Sternen

 und liebenswert in allem Lebendigen, 

weil sie den Kuss des Friedens gab 

dem König, unserem höchsten Herrn. 

 Hildegard von Bingen, Symphonia 

 

Caritas habundat in omnia-De imis excellentissima super sidera -atque amantissima in omnia,-Quia summo regi osculum pacis dedit.